Aufbruch ins 21.Jahrhundert

Seit Kurzem verfügt der Surfclub über neues, modernes Material. Bei der Projektierung der Materialbeschaffung wurden vor allem die unterschiedlichsten Belange von Jugendlichen berücksichtigt, die sich immer wieder zeitgemäßes, einfach zu handhabendes Surfmaterial wünschten. Explizit wurde angeschafft:

·1 Hifly Primo mit 4,5m² Rigg
(ein breites, längeres PE-Brett bestens geeignet um auch schwereren Mitmenschen den ersten Kontakt mit der Sportart Windsurfen zu ermöglichen)

·2 Starboard Go
(kurz, breit, perfekt auf unterschiedlichste Bedürfnisse abzustimmen, also ein Brett für fast Jeden. Nur der etwas schwerere (ab 80-85kg) absolute Anfänger sollte für seine ersten Surfversuche auf den Hifly Primo zurückgreifen)

·1 Gaastra Charger 6,5m² Rigg
(Camberloses, slalomorientiertes Markenrigg für Mittelwindbedingungen)

Laßt mich noch kurz auf die unterschiedlichen Einsatzmöglichkeiten des Starboard Go's eingehen. Es ist sowohl für den Anfänger als auch für den Regattaeinsatz einsetzbar. Ihr werdet nun sagen, daß dieser große Einsatzbereich unmöglich sein kann. Doch es ist schon so, aber man sollte Folgende Modifikationen für die unterschiedlichsten Einsatzbereiche beachten.

1.Brettabstimmung für Anfänger (Brett kommt nicht ins Gleiten)
Es gibt als Ersatz für das fehlende Schwert seitliche "Zusatzflossen", die mit jeweils zwei Schrauben zu montieren sind. Die dazugehörige Finne ist eine 33cm lange, recht breite Flosse (Achtung Tutlebox-System, auch mit zwei Schrauben von der Oberseite aus zu befestigen). Nehmt bitte nicht die 54cm lange Regattafinne (steht 'Racing' drauf), denn das funktioniert zusammen mit den Zusatzflossen nicht so gut.
Für die Mastposition gilt die Faustregel: Je leichter, also je kleiner das Segel, desto weiter hinten sollte der Mastfuß montiert werden.

2.Brettabstimmung für den Regattaeinsatz
Die seitlichen Abdriftkiller sind auf jeden Fall zu demontieren. Als Finne kommt die Racingfinne zum Einsatz. Das Brett verträgt moderne Racing und Slalomsegel bis zu einer Größe von 10m² (vielleicht sogar mehr).
Bei der Mastposition wird die Sache schwieriger. Grundsätzlich gilt auch hier wieder je größer das Segel, desto weiter vorne der Mastfuß. Aber aufgepaßt, die explizite Position ist Wind- und Segel-abhängig. Also Ihr müßt es schon selbst ausprobieren. Fangt mit einer mittleren Position an und schaut wie sich das Brett in diesem Trimm verhält.